5694_Tal Kisgyoer
4612_nahe der Station Lator
5850_Zeltplatz in Lator
15276_Aeskulapnatter
15293_Alpenbock
15334_Blauracke in der Hortobagy
15308_Argynnis laodice_direkt bei Lator
15311_C-Falter
15313_Pseudophilotes vicrama auf Trockenwiese Richtung Kisgyoer
15318_Phengaris rebeli Ameisenblaeuling auf hochgelegener Wiese
15323_Melitaea didyma auf hochgelegener Wiese
15338_Lycaena dispar in der Hortobagy
22301_Matthias Willmann, Johanna Brieden, Margareta Kluth, Larissa Willing, Monique Eutebach, Bianca Zimmermann
22302_Johanna Brieden, Matthias Willmann, Fatih Keser; Monique Eutebach, Tim Hölzen, Bianca Zimmermann
22303_Kristina Hühn, Matthias Willmann, Isabel Reuber, Laura Brachmann, Monique Eutebach, Nina Boots, Margareta Kluth, Lisa Mokros
22304_Monique Eutebach, Laura Brachmann, Matthias Willmann, Fatih Keser; Margareta Kluth, Tim Hölzen,Johanna Brieden, Larissa Willing
22305_Isabel Reuber, Margareta Kluth, Johanna Brieden, Larissa Willing
22306_Isabel Reuber, Monique Eutebach, Laura Brachmann
22307_Margareta Kluth, Laura Brachmann, Raina Krichhoff, Monique Eutebach, Lisa Mokros
22308_Dominik Tripp, Isabel Reuber, Tim Hölzen, Matthias Willmann
22309_Monique Eutebach, Laura Brachmann
22310_Bianca Zimmermann
22311_Lisa Mokros, Lavinia Flasbeck, Fatih Keser
22312_Lavinia Flasbeck, Fatih Keser, Margareta Kluth
22313_Kristina Hühn, Dominik Tripp, Nina Boots, Monique Eutebach, Lavinia Flasbeck, Margareta Kluth
22314_Isabel Reuber, Raina Kirchhoff, Bianca Zimmermann, Tim Hölzen, Lavinia Flasbeck, Margareta Kluth
22315_Raina Kirchhoff, Dominik Tripp, Matthias Willmann, Bianca Zimmermann, Tim Hölzen, Lavinia Flasbeck, Margareta Kluth
22316_Lisa Mokros, Fatih Keser, Tim Hölzen

Exkursion im Sommersemester 2020:


Das Modul 446 findet im SS 2020 nicht statt, weil die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann. Es ist für 2021 im Juni geplant.

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Professor Kunz veranstaltet (wie in jedem Sommersemester) als Blockveranstaltung wieder das (nunmehr) 8-tägige

V-Modul 446 "Grundlagen der Biodiversität und Evolution"

(mit Exkursion nach Ungarn) (max. 12 Teilnehmer)

(14.6. bis 21.6.2020)

mit Vorlesungen, Seminaren und täglichen Halbtags-Exkursionen in der Biologischen Station Lator im Bükk-Nationalpark in Ungarn. Eine Ganztagsexkursion führt in die Hortobagy-Puszta. Der Aufenthalt musste 2020 wegen Engpässen auf der Stations-Unterbringung um zwei Tage auf 8 Tage gekürzt werden. Als Ausgleich werden einige Nachmittags-Seminar in Düsseldorf veranstaltet.

Begleitperson ist diesmal:

Diplom-Biologin Elke Löpke, Biologische Station der Stadt Düsseldorf und des Kreises Mettmann, Haus Bürgel

Das Modul ist interdisziplinär und erfasst neben der Feld-Biologie die Theorien der Evolution und der Entstehung von Biodiversität, einschließlich molekularbiologischer und populationsgenetischer Grundlagen sowie die Grundlagen der Naturschutztheorie.

Ort des gesamten Moduls ist eine abseits gelegene private Station mit Seminarraum, guter Verpflegung und Haus-eigenem Campingplatz mit sauberen sanitären Anlagen. Das Gelände zeichnet sich durch eine besonders hohe Biodiversität aus (Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögel). Schwerpunkte zum Arten-Kennenlernen sind Vögel und Schmetterlinge.

 

Weitere Details siehe:

1.) meine Homepage: www.kunz.hhu.de/lehre.html (hier die Lern-Inhalte des Moduls noch aus dem SS 2019)

2.) Die Homepage des Ortes:  www.farmlator.hu

3.) Ein Exkursionstag von 2013: http://www.youtube.com/watch?v=uKvPFtM2vuo

4.) Das Modul in 2017 (von den teilnehmenden Studenten eigenständig gestalteter Blog): footprintsinhungary.wordpress.com

5.) Link zum Modul 2018 (Instagram):  https://www.instagram.com/insfeldstecher/

 

Kosten:

Sie müssen selber bezahlen:

1.) Flug von Düsseldorf oder Köln-Bonn nach Budapest (bei früher Buchung unter 100 €; aber das wird mit der Zeit teurer. Deshalb sollten die Flugbuchungen nicht zu weit hinausgezögert werden)

2.) plus ca. 180 Euro (die kurz vor der Exkursion eingezogen werden)

3.) plus (je nach Bedarf) Mittags-Snacks und Zusatz-Getränke.

Alle anderen Leistungen sind abgedeckt: Bus-Transfer vom und zum Flughafen in Ungarn, örtliche Fahrten und Eintritte, Campinggebühren, reichhaltiges gutes Frühstück und Abendessen.  

 

Inhalt:

Der gesamte Lehr-Inhalt von 2019 (wird auch als Referats-Themen und als Prüfungsstoff gebraucht) ist auf meiner Homepage abrufbar. Aber das ändert sich noch, je nach der Teilnehmerzahl.

Prüfung:

Die Prüfung ist mündlich. Zeitpunkt (in Absprache mit den Teilnehmern) ca. 10 Tage nach Abschluss des Moduls.

Anmeldung:

Ab sofort per E-Mail (unbedingt mit Matrikel-Nr. und Handy-Nummer) bei Prof. Kunz: Kunz@hhu.de

Ca. im April findet eine Vorbesprechung statt, zu der jeder (ohne Ausnahme) auf jeden Fall kommen muss.

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Inhalt des Moduls und der Prüfung im SS 2019:

01_taxonomische Einteilung_Konvergenz

02_Merkmale_Polygenie

03_Evolutionsprinzipien

04_Darwin_Lamarck_Mendel

05_Mitose_Meiose_Polymorphismen

06_Hardy-Weinberg

07_Blutgruppen_Zugvögel

08_Zwitter_Keimbahn

09_Fortpflanzungsformen_Parthenogenese

10_Generationswechsel

11_Artkonzepte_Reproduktionsgemeinschaft

12_prä und postzygotisch_Allopatrie

13_hybridogene Artbildung

14_Haldane-Regel_Ringspezies_molekulare Eva

15_Cladistik_Apomorphie_Paraphylie

16_Gibt es Rassen

 

Fragenkatalog für die mdl. Prüfung SS 2019:

Prüfungsfragen Teil 1

Prüfungsfragen Teil 2

Prüfungsfragen Teil 3

Prüfungsfragen Teil 4

 

Lernziele des Moduls und Sinn der mündlichen Prüfung:

Nicht Fakten lernen, sondern Fragen lernen. Was ist verstanden, was nicht?:

Der theoretische Teil des gesamten Moduls ist auch eine Denkschulung; es kommt auf richtiges "Verstanden-Haben" an. Dieses Modul will den Schaden korrigieren, der durch „Multiple-Choice“ angerichtet worden ist. Das Schlimme ist nicht, etwas nicht zu wissen, sondern nicht verstanden zu haben, dass man etwas nicht verstanden hat. Viele denken, sie hätten etwas verstanden; aber sie haben es nicht verstanden. Es kommt nicht zuerst darauf an, Antworten zu wissen, sondern Fragen zu haben.

Wer dieses Modul mitmacht, der sollte es aus dem Grunde tun, weil er zum Verständnis der Biodiversität und Evolution Fragen hat, die ihm bisher niemand beantworten konnte. Lernen Sie die Meiose nicht, indem Sie den Ablauf der Meiose und die aufeinander folgenden Stadien aufzählen; das ist unwichtig. Lernen Sie die Meiose, indem Sie den Unterschied zur Mitose erklären können, woran Sie den Chromosomen ansehen, dass sie eine Reduktionsteilung durchmachen und erklären Sie, dass Sie den biologischen Sinn der Meiose erkannt haben: „Warum muss es überhaupt eine Meiose geben? Es ginge doch eigentlich auch ohne.“

Lernen Sie nicht allein, sondern diskutieren Sie. Versuchen Sie immer, einem Mitmenschen etwas zu erklären. Erst dann (und nicht vorher) merken Sie, ob Sie etwas verstanden haben oder nicht. Am schönsten ist es, wenn Sie selber merken: „Das muss doch so sein; anders könnte es ja gar nicht funktionieren“, ohne dass Sie etwas lernen mussten, um diese Erkenntnis zu gewinnen.

Vermeiden Sie das Assoziieren: Erklären Sie immer das "Was ist?" niemals das „Das hat auch was damit zu tun“. Was ist Meiose? Was ist eine Spore? Um zu wissen und zu erklären, was eine Spore ist, muss man wissen, was der Unterschied zur Gamete oder zum Samen ist. Wie Sporen aussehen und bei welchen Organismen sie vorkommen, ist unwichtig.

Reden Sie sich in der Prüfung nicht damit heraus, Sie hätten doch alles richtig beantwortet. Es kommt nicht darauf an, Eigenschaften aufzuzählen, sondern eine Lösung für die Frage zu finden.

 

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Bachelor-Arbeiten 2019:

1.) Dominik Tripp über Vögel und Schmetterlinge im Tagebau Garzweiler I (Auswertung ornitho.de und naturgucker.de):

Zusammenfassende Darstellung bemerkenswerter Vogel- und Schmetterlingsnachweise im Tagebaugebiet Garzweiler I aus Internet-Foren seit 2006

2.) Bianca Zimmermann zum Nachweis, dass die EU-FFH-Richtlinie nicht den tatsächlichen Habitatansprüchen ausgewählter Vögel und Schmetterlinge entspricht):

Gegenüberstellung der Habitatansprüche ausgewählter Vogel- und Schmetterlingsarten im Vergleich zu den Flora-Fauna-Lebensraumtypen (FFH) der EU-Kommission 2007

3.) Katharina Schmolinga zum Nachweis, dass ausgewählte Vogel- und Schmetterlingsarten Habitatmerkmale brauchen, die nicht in den EU-FFH-Lebensraumtypen definiert sind:

Vergleichende Analyse der Habitate ausgewählter bedrohter Vogel- und Tagfalterarten in Deutschland mit den Lebensraumtypen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG)

 

Bachelor-Arbeiten 2020:

4.) Giulia Roda: Territorialverhalten von acht verschiedenen Kolibriarten an einer künstlichen Nahrungsquelle in einem ecuadorianischen Bergregenwald

5.) Helena Bosch: Auswirkungen anthropogener Habitatveränderungen auf die Abundanz und Biodiversität der Tagfalter in einem Bergnebelwald Ecuadors

6.) Zoé Therese Brosig: Wie weit sind die Flora-Fauna-Lebensraumtypen (LRTs) der FFH-Richtlinie der EU-Kommission auf die Habitatbedürfnisse einiger ausgewählter bedrohter Schmetterlings- und Vogelarten abgestimmt?

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Werner Kunz