Wintersemester:

 

Professor Kunz veranstaltet in jedem Wintersemester im Studium Universale den Zoologie-Teil der Vorlesung

 

 „Allgemeine Botanik und Zoologie für Biochemiker und Informatiker"

 

Die Lehr-Inhalte sind im ILIAS abrufbar und werden jährlich erneuert.

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Mitteilung:

Der Zoologie-Teil dieser Vorlesung wurde im Wintersemester 2017/ 2018 zum letzten Mal von mir angeboten. Die Vorlesung wird künftig von anderen Dozenten übernommen.

 

 

Sommersemester:

 

Professor Kunz veranstaltet (wie in jedem Sommersemester) als Blockveranstaltung das 10-tägige

 

V-Modul 446 "Grundlagen der Biodiversität und Evolution"

(mit Exkursion nach Ungarn) (16 Teilnehmer)

 

(24.7. bis 2.8.2018)

 

mit Vorlesungen, Seminaren und täglichen Halbtags-Exkursionen in der Biologischen Station Lator im Bükk-Nationalpark in Ungarn. Eine Ganztagsexkursion führt in die Hortobagy-Puszta.

Begleitperson ist wieder: Dr. Kristina Hühn.

Das Modul ist interdisziplinär und erfasst neben der Feld-Biologie die Theorien der Evolution und der Entstehung von Biodiversität, einschließlich molekularbiologischer und populationsgenetischer Grundlagen sowie die Grundlagen der Naturschutztheorie.

 

Ort des gesamten Moduls ist eine abseits gelegene private Station mit Seminarraum, guter Verpflegung und Haus-eigenem Campingplatz mit sauberen sanitären Anlagen. Das Gelände zeichnet sich durch eine besonders hohe Biodiversität aus (Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögel). Schwerpunkte zum Arten-Kennenlernen sind Vögel und Schmetterlinge.

 

 

Weitere Details siehe:

1.) Die Homepage des Ortes:  www.farmlator.hu

2.) Ein Exkursionstag von 2013: http://www.youtube.com/watch?v=uKvPFtM2vuo

3.) Das Modul in 2017 (von den teilnehmenden Studenten eigenständig gestalteter Blog): https://footprintsinhungary.wordpress.com/

4.) Link zum Modul 2018 (Instagram):  https://www.instagram.com/insfeldstecher/

 

Kosten:

 

Eigenbeitrag:

1.) Flug von Düsseldorf oder Köln-Bonn nach Budapest (bei früher Buchung ca. 110 Euro)

2.) plus ca. 180 Euro (die vorher eingezogen werden)

3.) plus (je nach Bedarf) Mittags-Snacks und Zusatz-Getränke.

 

Alle anderen Leistungen sind abgedeckt: Bus-Transfer vom und zum Flughafen in Ungarn, örtliche Fahrten und Eintritte, Campinggebühren, Frühstück und Abendessen.  

 

Inhalt:

Der gesamte Lehr-Inhalt (wird auch als Referats-Themen und als Prüfungsstoff gebraucht) ist auf meiner Homepage abrufbar.

 

Prüfung:

Die Prüfung ist mündlich. Zeitpunkt (in Absprache mit den Teilnehmern) ca. 10 Tage nach Abschluss des Moduls.

Der Fragenkatalog ist noch von 2017 und wird später angepasst.

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Inhalt des Moduls und der Prüfung im SS 2018:

undefined01_taxonomische Einteilung_Konvergenz

undefined02_Merkmale_Polygenie

undefined03_Evolutionsprinzipien

undefined04_Darwin_Lamarck_Mendel

undefined05_Mitose_Meiose_Polymorphismen

undefined06_Hardy-Weinberg

undefined07_Blutgruppen_Zugvögel

undefined08_Zwitter_Keimbahn

undefined09_Fortpflanzungsformen_Parthenogenese

undefined10_Generationswechsel

undefined11_Artkonzepte_Reproduktionsgemeinschaft

undefined12_prä und postzygotisch_Allopatrie

undefined13_hybridogene Artbildung

undefined14_Haldane-Regel_Ringspezies_molekulare Eva

undefined15_Cladistik_Apomorphie_Paraphylie

undefined16_Gibt es Rassen

 

Fragenkatalog aus dem SS 2017:

undefinedThemen 1 und 2

undefinedThemen 3 bis 6

undefinedFragen zu Thema 7

undefinedFragen zu Thema 8

undefinedThemen 9 bis 11

undefinedThemen 12 und 13

 

Lernziel des Moduls und Sinn der Prüfung:

 

Nicht Fakten lernen, sondern Fragen lernen. Was ist verstanden, was nicht?:

Der theoretische Teil des gesamten Moduls ist auch eine Denkschulung; es kommt auf richtiges "Verstanden-Haben" an. Dieses Modul will den Schaden korrigieren, der durch „Multiple-Choice“ angerichtet worden ist. Das Schlimme ist nicht, etwas nicht zu wissen, sondern nicht verstanden zu haben, dass man etwas nicht verstanden hat. Viele denken, sie hätten etwas verstanden; aber sie haben es nicht verstanden. Es kommt nicht zuerst darauf an, Antworten zu wissen, sondern Fragen zu haben.

 

Wer dieses Modul mitmacht, der sollte es aus dem Grunde tun, weil er zum Verständnis der Biodiversität und Evolution Fragen hat, die ihm bisher niemand beantworten konnte. Lernen Sie die Meiose nicht, indem Sie den Ablauf der Meiose und die aufeinander folgenden Stadien aufzählen; das ist unwichtig. Lernen Sie die Meiose, indem Sie den Unterschied zur Mitose erklären können, woran Sie den Chromosomen ansehen, dass sie eine Reduktionsteilung durchmachen und erklären Sie, dass Sie den biologischen Sinn der Meiose erkannt haben: „Warum muss es überhaupt eine Meiose geben? Es ginge doch eigentlich auch ohne.“

 

Lernen Sie nicht allein, sondern diskutieren Sie. Versuchen Sie immer, einem Mitmenschen etwas zu erklären. Erst dann (und nicht vorher) merken Sie, ob Sie etwas verstanden haben oder nicht. Am schönsten ist es, wenn Sie selber merken: „Das muss doch so sein; anders könnte es ja gar nicht funktionieren“, ohne dass Sie etwas lernen mussten, um diese Erkenntnis zu gewinnen.

 

Vermeiden Sie das Assoziieren: Erklären Sie immer das "Was ist?" niemals das „Das hat auch was damit zu tun“. Was ist Meiose? Was ist eine Spore? Um zu wissen und zu erklären, was eine Spore ist, muss man wissen, was der Unterschied zur Gamete oder zum Samen ist. Wie Sporen aussehen und bei welchen Organismen sie vorkommen, ist unwichtig.

 

Reden Sie sich in der Prüfung nicht damit heraus, Sie hätten doch alles richtig beantwortet. Es kommt nicht darauf an, Eigenschaften aufzuzählen, sondern eine Lösung für die Frage zu finden.

 

 

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5694_Tal Kisgyoer
4612_nahe der Station Lator
5850_Zeltplatz in Lator
15276_Aeskulapnatter
15293_Alpenbock
15334_Blauracke in der Hortobagy
15308_Argynnis laodice_direkt bei Lator
15311_C-Falter
15313_Pseudophilotes vicrama auf Trockenwiese Richtung Kisgyoer
15318_Phengaris rebeli Ameisenblaeuling auf hochgelegener Wiese
15323_Melitaea didyma auf hochgelegener Wiese
15338_Lycaena dispar in der Hortobagy
22301_Matthias Willmann, Johanna Brieden, Margareta Kluth, Larissa Willing, Monique Eutebach, Bianca Zimmermann
22302_Johanna Brieden, Matthias Willmann, Fatih Keser; Monique Eutebach, Tim Hölzen, Bianca Zimmermann
22303_Kristina Hühn, Matthias Willmann, Isabel Reuber, Laura Brachmann, Monique Eutebach, Nina Boots, Margareta Kluth, Lisa Mokros
22304_Monique Eutebach, Laura Brachmann, Matthias Willmann, Fatih Keser; Margareta Kluth, Tim Hölzen,Johanna Brieden, Larissa Willing
22305_Isabel Reuber, Margareta Kluth, Johanna Brieden, Larissa Willing
22306_Isabel Reuber, Monique Eutebach, Laura Brachmann
22307_Margareta Kluth, Laura Brachmann, Raina Krichhoff, Monique Eutebach, Lisa Mokros
22308_Dominik Tripp, Isabel Reuber, Tim Hölzen, Matthias Willmann
22309_Monique Eutebach, Laura Brachmann
22310_Bianca Zimmermann
22311_Lisa Mokros, Lavinia Flasbeck, Fatih Keser
22312_Lavinia Flasbeck, Fatih Keser, Margareta Kluth
22313_Kristina Hühn, Dominik Tripp, Nina Boots, Monique Eutebach, Lavinia Flasbeck, Margareta Kluth
22314_Isabel Reuber, Raina Kirchhoff, Bianca Zimmermann, Tim Hölzen, Lavinia Flasbeck, Margareta Kluth
22315_Raina Kirchhoff, Dominik Tripp, Matthias Willmann, Bianca Zimmermann, Tim Hölzen, Lavinia Flasbeck, Margareta Kluth
22316_Lisa Mokros, Fatih Keser, Tim Hölzen
Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Werner Kunz